Update: Krank, Arzt, Skitrip, Erdbeben

Hey ihr Lieben,

Uuuups es ist ja schon fast wieder einen Monat her seit dem ich was gepostet habe… Schande über mich. Aber in der Zeit ist so viel passiert das ich einfach mal chronologisch (ist das richtig geschrieben?) vorgehen werde.

Alsoo vor gut drei Wochen bin ich dauf einem Skitrip gewesen. Am Mittwochabend ging es los. Glücklicherweise hatten die anderen mal wieder schulfrei (Donnerstag und Freitag), sodass ich nichts versäumt habe in der Schule. Erstmal bin ich von Meiner Gastmutter zu einem Treffpunkt gefahren wo ich dann von meiner Gasttante abgeholt wurde. Dann ging es erstmal zu ihr nach Hause da Sohn und Ehemann auch noch abgeholt werden mussten. Und um 9 Uhr abends sind wir dann schon die erste Etappe gefahren um den Wetterproblemen am nächsten Tag aus dem Weg zu gehen. Um Mitternacht sind wir dann im Hotel angekommen, alle waren völlig übermüdet. Dort haben wir dann die Nacht verbracht und am nächsten Morgen ging es weiter nach West Virginia. Die fahrt war das reinste Abenteuer, denn die Straßen waren so vereist und verschneit, dass wir nur gaaanz langsam fahren konnten. Es endete damit, dass die Fahrt die normalerweise nur 1 1/2 Stunden dauert 4 dauerte. Aber dann sind wir endlich angekommen. Gleich danach habe ich auch schon alle anderen kennen gelernt, denn wir haben mit 6 Familien in einem Haus gewohnt. Es war ein Riesenspaß und ich hatte immer jemanden mit dem ich reden konnte. Am Freitag hatte ich dann meine erste Snowboardstunde die ich ziemlich gut meisterte. Es machte mega viel Spaß und ich habe es ziemlich gut hingekriegt für das erste Mal. 🙂 Am Samstag bin ich dann alleine los mit zwei Freunden und meinem Gastonkel. Leider habe ich mich dann ziemlich blöde hingepackt und bin voll auf den Ellenbogen gefallen sodass ich dann abrechen musste. Am Sonntag ging es dann leider schon zurück. Aber alles in allem war der Trip sehr schön und ich habe echt viele neue, tolle Freunde gefunden.
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Jaaa, und was hat Birte am Montag danach hingekriegt? Klar ich musste erst mal krank werden. Nachdem ich meinen Gastvater überredet hatte mich zur zweiten Stunde in die Schule zu bringen bin ich am Sonntag ziemlich erledigt ins Bett gegangen. Als ich dann am Montag aufwachte fühlte ich mich gar nicht gut. Mein Bauch tat höllisch weh und ich fühlte mich als wenn ich mich gleich übergeben müsste. Aber tapfer wie ich bin stand ich erstmal auf. Leider wurde nichts besser als ich mich fertig machte, eher schlimmer. Also beschloss ich mit meinem Gastvater zu reden und erzählte ihm, dass es mir nicht gut geht. Er reagierte super verständnisvoll und sagte mir ich solle zurück ins Bett gehen was ich auch tat. Als ich dann das zweote Mal aufwachte fühlte ich mich noch elender und zu allem über musste ich mich auch noch übergeben. Und von da an ging es nur noch bergab. Ich konnte nicht mal mehr was trinken. Nichts blieb in mir. Um 8 Uhr abends hat meine Gastmutter mich dann zum Arzt gefahren, der 45 Minuten weit weg war. Der untersuchte mich ziemlich schnell und verschrieb mir einige Medikamente. Zu Hause viel ich gleich wieder ins Bett. Ich blieb Dienstag und Mittwoch dann auch zu Hause. Am Donnerstag schien es mir besser zu gehen und ich blieb den ganzen tag in der Schule. Doch am Freitag wurde mir plötzlich in der zweiten Stunde schwindelig und mein Bauch tat auch wieder weh. ALso ließ ich mich von meinem Gastvater abholen. Zurück beim Arzt wurde dann fest gestellt, dass ich Säure Reflexe (Acid Refluxes) habe. Also noch mehr Medizin und ein sehr strenger Ernährungsplan. Insgesamt habe ich für beide Arztbesuche zusammen $100 ausgegeben plus die ganzen Medikamente die ich auch noch kaufen musste. Also gar nicht schön. Aber eins muss ich amerikanischen Ärzten lassen: sie sind besser als Deutsche und gucken mehr nach den Ursachen.

Und dann habe ich noch einen kleinen Schock zum Schluss und zwar gab es hier vor genau einer Woche ein Erdbeben. Oder besser gesagt ein Nachbeben von demErdbeben von vor 5 Jahren. Es war mitten in der Nacht und ichhabe es auch dementsprechend verpennt, aber meine Gastmutter nicht. Die ist total ausgeflippt und hat meinen Gastvater aufgeweckt weil sie so ein Grummeln gehört hätte was dann immer lauter geworden ist. Als mein Gastvater mir das dann am nächsten Morgen erzählt hat war ich total geschockt aber froh dass ich es verpennt hatte. Aber er sagt mir auch, dass die Stärke nur bei 2,9 lag, also kein Grund zur Panik.

So das wars auch schon mit dem Update. Wenn auch ein nicht allzu schönes wegen dem Arzt aber die Erfahrung musste ich einfach mit euch teilen. Und macht euch bitte keine Sorgen es war wie gesagt nur ein sehr schwaches Beben und hat keine größeren Schäden angerichtet.

Bis dänne
xoxo Birte ❤

Tennis (die ersten Practices)

Hey ihr Lieben,

jaaaa also ich hatte jetzt schon zwei Tennis Practices und bisher finde ich es echt toll.
Gestern hatten wir erstmal Konditionstraining weil es mit Minusgraden echt zu kalt war raus zu gehen. Deshalb hieß es im Hallway laufen für 15 Minuten, wobei meine Freundin und ich die Gruppe verloren, weil mir mal so gar nicht in Form waren und najaa auch etwas getrödelt haben. Danach ging es ins schuleigene Minifitnessstudio zum Gewichtheben um unsere Arme zu trainieren. Aber wir durften auch Beine und Bauch trainieren. Also eigentlich rund um Fitness.
Heute ging es dann zum ersten Mal zu den Tennisplätzen wo wir dann den Grundschlag beigebracht bekommen haben und auch schon kleine „Matches“ hatten. Was man halt Match nennen kann bei einer Gruppe Anfängern. Leider war es auch bei 7 Grad mit zwei Jacken und einem Longsleeve irgendwann ein bisschen kalt so das zum Ende des Trainings ich keinen einzigen Ball mehr traf weil ich einfach so durchgefroren war. Umso glücklich war ich als ich endlich ins warme Auto stiegen konnte und nach Hause fahren konnte.

War heute mal ganz kurz.
Bis dann
Birte ❤

Cheer Fotos

Jetzt kommen endlich mal ein paar mehr Bilder. Ich habe mir überlegt immer mal Bilder zu verschiedenen Themen zu posten. Thema heute Cheerpictures!

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Snowdays, Third 9 Weeks, nur noch 4 Monate & immer schlechter werdene Sprache? (kleines Update)

Hey ihr Lieben,

wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt habe ich heute meinen 4. Snowday und deshalb etwas Zeit zu bloggen. Und heute mal mit etwas  informativen.

Ich fange dann auch gleich mal mit den Snowdays an. Erst mal zur kleinen Erklärung: Snowdays sind freie Tage, die wir hier kriegen wenn zu viel Schnee liegt und die Straßen zu schlecht befahrbar sind. Und wir haben heute schon den 4. in Folge und morgen den 5. Klingt ziemlich entspannt. Ist es auch wenn ich mich nicht schon so sehr auf den Senior Trip diesen Freitag gefreut hätte, der damit auch ins Wasser gefallen ist. 😦 Es hätte in einen Waterpark gehen sollen. Aber ut jetzt hat sich das ganze ja leider erledigt.

Außerdem haben jetzt auch schon die dritte 9 Wochen Marking Period begonnen und somit meine  vorletzte. Es fühlt sich total komisch an zu wissen, dass man jetzt schon in der dritten marking Period ist und somit das Jahr bald vorbei ist. Im Allgemeinen macht es mir etwas Angst bald wieder nach Hause zu müssen.  Es sind nur noch 4 Monate und mir kommt es immer unrealer vor jemals in Deutschland gelebt zu haben. Klar ich habe Kontakt zu meinen Elter, Verwandten und Freunden aber dennoch ist alles in eine etwas weiter Ferne gerutscht als ich dachte.
Auch meine Sprache geht immer weiter bergab. Was eher lustig ist, denn wenn ich hier mit dem Deutschlehrer spreche oder auch meinen Freunden mal eine Sprachnachricht schicke und ich ernsthaft nachdenken muss was ich sagen soll ist das schon irgendwie leicht komisch. Auch wenn ich hier schreibe bin ich ziemlich dankbar für die Rechtschreibkorrektur. 😀

Soo, mehr gibts im Moment nicht also dann bis dänne. (ha, das kann ich noch)

Dinge die ich in Amerika liebe, aber in Deutschland nicht gibt

Hey ihr Lieben,

ich habe mal ein bisschen darüber nach gedacht was ich eigenlich hier in Amerika liebe, es aber in Deutschland nicht gibt aber unbedingt geben sollte. Da kam echt einiges zusammen: Make-up, Klamotten und natürlich Essen.

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Das sollte es unbedingt in Deutschland geben und nicht nur an den Flughäfen. Auch wenn es etwas teuerer ist man findet dort richtig schöne Sachen und es passt auch perfekt (Bikinis etc…)

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Ich liebe Macy’s mehr muss ich einfach nicht sagen. Die haben eine Bomben Auswahl und immer irgendwas reduziert.

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Mein absoluter Lieblingsladen hier. Ich glaube ich kann gar nicht so genau sagen wie viele Klamotten ich mir von Kohl’s gekauft habe. Ich habe sogar zwei Gutscheine bekommen und habe auf einem sogar noch was drauf. Also nicht wie nach Deutschland damit.

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Sooo, amazing… Die Burritos sind einfach ein Traum. Genauso wie die Chips mit Queso (Käsesoße). Das ist eigentlich mein Standardgericht hier. Aber auch die Taco sind göttlich. Also mexikanisches Fast-Food sollte schon mal nach Deutschland gebracht werden.

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Das Bild sagt alles. Ich liebe Mac ’n‘ Cheese einfach nur. Und lerne gerade wie man es selber macht damit ich es auch in Deutschland haben kann. Und ich glaube alle anderen Austauschschüler stimmem mir jetzt gerade zu.

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Meine Lieblingsbeautymarke hier… Wie es so oft hier ist: super günstig, aber mega gute Qualität. Bitteeeee komm nach Deutschland.

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Eigentlich nur die amerikanische Version von The Bodyshop nur 10 Mal so gut und günstiger und immer, egal ob online oder nicht, mit richtig guten Angeboten.

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Ich weiß das es das zwar schon bei Douglas gibt aber es ist einfach mega überteuert und es gibt die Handcrems nicht. Also Fazit: Handcrems nach Deutschland und Preise senken. Dankeschön.

9. Dazu gibt es mal kein Bild aber einen Text: Bitte ändert das Schulsystem ein wenig. Die Lehrer sollten weniger streng sein und auch Nachmittagsaktivitäten sollten größer geschrieben werden. Sowas wie Sportteams, es muss ja nicht gleich das komplette Ausmaß sein, aber so ein Tußballteam oder Cheerleadersquad sollte schon vorhanden sein. Außderdem würde ich auch die Klassenräume anders gestalten, nicht alle so in einem Spießerton sondern bunter und netter. Ich weiß, dass das schwer wird da man regelmäßig umzieht in Deutschland, aber man sollte dann wenigstens einen „Dekoriertag“ am Anfang des Schuljahres haben. So dass man dann die Klasse nach dem Geschmack der Klasse dekorieren kann. So sieht es gleich viel besser aus und man hat mehr Spaß beim lernen. Und um Gotteswillen: bitte verkürzt die Schultage. Keiner hat Bock bis 16 teilweise sogar 17/18 Uhr in der Schule zu hocken.

So das wären so meine Wünsche die ich hätte, wenn ich wieder da bin. Und bitte nehmt beim letzten Punkt nicht alles zu ernst, es ist einfach meine Meinung, was ich gerne ändern würde. 😀

Ansonsten wünsche ich euch noch eine schöne Woche.
Much Love from Virginia
Birte ❤

Neue Season, neuer Sport (aber eine Liebe die bleiben wird)

Hey ihr Lieben,

Heute gibt es mal ein kleines Update zum Thema Sport, den ich hier gemacht habe bzw. machen werde.
Wie ihr wisst habe ich in der Fall-Season und der Winter-Season gecheert. Wie gesagt habe. Leider ist jetzt auch die Winter-Season vorbei und ich hatte gestern mein letztes Game. Es lief ziemlich gut, unsere Spotsy Knights haben mehr Körbe gemacht als bei den Spielen zuvor. Wir waren die ganze Zeit gut drauf und haben auch fleißig gecheert, aber irgendwie zum 3. Quarter wurde ich dann etwas bedrückter. Mir wurde mehr und mehr klar, dass dies mein letztes Game sein wird. Nach dem Game haben wir noch haufenweise Bilder gemacht (findet ihr auf Instagram) und ich hätte fast losgeheult. Die Mädchen und Thomas sind mir einfach so unbeschreiblich wichtig geworden und ein Teil der dazu bei getragen hat meinen „American Dream“ perfekt werden zu lassen.
Ich hoffe das ich auch in Deutschland die Chance habe weiter zu cheeren und die Schule mir nicht zu sehr im Weg steht dafür, denn im Gegensatz zu amerikanischen Schulen sind deutsche sehr spießig und unterstützen solche Sachen so gut wie gar nicht. Hauptsache Arbeiten und Hausaufgaben. Willkommen an deutschen Schulen!

Aber auch wenn die Saison vorbei ist, werde ich nicht aufhören mit Sport. Ich fange nämlich jetzt an Tennis zu spielen. Erstmal natürlich Konditionstraining bis es wärmer wird und dann gehts auf in die Matches. Ich kann leider noch nicht so viel darüber sagen, aber es wird hoffentlich Spaß machen.

Soo, wie ihr sicherlich gemerkt habe bleibe ich bei Sportarten mit Röcken, denn fürs Cheerleading und Tennis braucht man Röcke und Tops.
Aber zu guter letzt noch eine gute Nachricht: Vielleicht schaffen es unsere Basketball Teams in die Championships und ich darf nochmal cheeren. 😀

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Amber und ich ( ihr kennt sie vielleicht noch von dem ersten Cheerpicture das ich gepostet habe)

Dianna und ich

Dianna und ich

Courtney and me feat. Photobomb from Amber

Courtney and me feat. Photobomb from Amber

Shawnee und ich Wir sind richtig gute Freundinnen geworden durchs Cheerleading Und ich werde sie so sehr vermissen wie alle anderen auch

Shawnee und ich Wir sind richtig gute Freundinnen geworden durchs Cheerleading Und ich werde sie so sehr vermissen wie alle anderen auch

Friendships…

Hey ihr Lieben,
heute melde ich mich mal wieder mit einem etwas tiefsinnigerem (boah schweres Wort^^) Thema. Freundschaften. Ich habe nämlich mal drüber nachgedacht und dabei auch einiges fest gestellt, sowohl über meine Freundschaften in Deutschland als auch über meine Freundschaften in Amerika. Positives und negatives.
Als erstes Mal habe ich fest gestellt wem ich wirklich wichtig bin von meinen Freunden und das sind erschreckend wenige. Ich werde keine Namen nennen, aber doch einige von meinen Freundinnen in Deutschland melden sich kaum bis  gar nicht bei mir, es sei denn ich schreibe sie als erstes an. Und dann gibt es noch die, die mich nur anschreiben wenn sie was wollen, z.B. bringst du mir was von Victoria’s Secret oder von sonst wo mit. Und das macht mich traurig und wütend zu gleich. Aber es gibt auch Positves zu sagen, viele meiner Freundschaften aus Deutschland sind sehr viel enger geworden und dafür bin ich dankbar, denn das sind die Leute die sich wirklich dafür interessieren wie es mir geht, was ich mache und ja auch mit wem ich hier zu tun habe. Und ja klar ich freue mich darauf alle meiner Freunde wieder zu sehen. Und ich bin gespannt wie sehr die sich verändert haben.

Und jetzt mal was zu meinen amerikanischen Freundschaften. Mir fiel es nicht sonderlich schwer auf Leute zu zu gehen hier, ich war ja gezwungen es zu tun (bitte nicht falsch verstehen), da ich ja keinen kannte und ich konnte ja nicht erwarten, dass die alle auf mich zu kommen. Und außerdem wollte ich ein schönes Jahr haben und nicht eins wo ich immer alleine irgendwo rum sitze, weil ich keinen habe. Klar es sind mega viele auf mich auch zu gekommen, weil sie wussten, dass ich aus Deutschland komme oder es zu mindest vermuteten. Aber auch hier habe ich mit der Zeit sortiert. Einige waren anfangs nur mit mir befreundet um zu sagen: Hey, ich bin mit dem Mädchen aus Deutschland befreundet. Aber in echt mochten die mich gar nicht so gerne. Und auch nachdem ich mit dem Cheerleading angefangen habe, habe/musste ich  sortieren, denn viele mögen die Cheerleader nicht.
Aber trotz allem habe ich richtig gute Freunde gefunden, mit denen ich auch nach meinem Jahr in Kontakt bleiben möchte. Außerdem (und bitte Mama & Papa flippt jetzt nicht aus) planen viele mich zu besuchen. Unter anderem eine meiner besten Freundinnen hier, Cailin, hatte auch geplant ein Auslandsjahr in Deutschland zu machen, musste es aber zwei mal absagen. Aber gaaanz vielleicht lässt sich da ja was dran ändern. 😉

So das wars mit meinem Freundschafts Post. Ich hoffe ihr versteht jetzt ein bisschen besser wie es bei mir freundschaftlich zu geht.

Halbzeit (Rückblick & Veränderungen)

Ich kann es ja selber kaum glauben: Heute bin ich seit ganzen 5 Monaten bei meiner Gastfamilie. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Noch 5 weitere Monate un ich sitze wieder im Flieger nach Deutschland. Und mir wird bei dem Gedanken jetzt schon ganz anders.  Außerdem muss ich auch an meine Freunde denken die heute geflogen sind. Besonders an Amelie… Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Flug und seit heil wieder in Deutschland gelandet. Die letzten 5 Monate waren sicherlich unvergesslich und werden immer in eurer Erinnerung bleiben.
Sicherlich hat sich auch einiges verändert in dieser Zeit, ich habe mich äußerlich und charakterlich verändert aber ich habe auch meine Gastfamilie verändert. Und wenn ich jetzt zurück blicke muss ich schon sagen ja es ist mehr als ich dachte. Das ich mich verändern werde war mir von vorne rein klar, aber mit so viel auf einmal hätte ich dann doch nicht gerechnet. Im Endeffekt war es eine Rund-um Erneuerung. Ich bin so viel selbstständiger und unabhängiger geworden. So erwachsen… Ich erschrecke mich manchmal selber darüber wie ich am Anfang war. So unreif, einfach so viel Kind. Ich habe gelernt mich nicht immer nur auf andere zu verlassen, sondern auch mal alles selber in die Hand zu nehmen. Ich habe unglaublich viel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein bekommen. Das hat mich auch dazu gebracht meinen Style zu verändern, einfach ein bisschen mehr auf meine Klamottenwahl achten und auch mal Dinge probieren die ich vorher nicht mochte. Meine Outfits sind viel abwechslungsreicher geworden. Nicht immer nur Top, Sweatshirtjacke und Jeans sondern alles gemischt, Mal ne Jeans mit Pulli, mal Legging mal ein Kleid oder Rock, mal Stiefel, mal Sneakers. Natürlich hat die Styleveränderung auch mit meiner Körperveränderung zu tun. Ich kann zum Beispiel endlich nicht mehr XS tragen sondern auch mal S oder M, was besonders die Hosensuche sichtlich vereinfacht. Kein „Scheiße-die-ist-immer-noch-zu-groß“ mehr sondern ein „Mist-die-ist-zu-klein“ bzw. ein“Scheiße-mein-Cheerleaderhinter-passt-nicht-rein“ oder ein „Endlich-passt-mir-die-tolle-Hose-die-ich-immer-schon-haben-wollte“. Und jaaa, ihr habts eh schon rausgehört, ich habe zu genommen. Nicht zu viel, sondern so dass ich sagen kann ich sehe gesund aus. Wenn ich mir jetzt Fotos anschaue, die von vor meiner Reise stammen bin ich echt schockiert wie dünn ich war, jetzt hingegen habe ich endlich mal ein paar Muskeln aufgebaut und Rundungen bekommen.
Und noch etwas was ich gelernt habe ist einfach ich selber zu bleiben. Nicht verstellen damit mich andere mögen, die die mich mögen sollen mich so nehmen wie ich bin und das tun hier sehr viele. Es liegt auch mit daran dass Amerikaner toleranter sind was verschiedene Persönlichkeiten angeht, sie urteilen nicht zu schnell sondern lernen die Person erstmal besser kennen.

Dann ist da noch etwas anderes wichtiges: Ich habe nicht den gleichen Fehler gemacht wie als ich zum ersten Mal die Schule gewechselt habe. Ich habe mich drauf eingelassen und bin offen damit umgegangen hier. Ich bin auf Leute zu gegangen und habe sie einfach angesprochen und genauso sind auch Leute zu mir gekommen und haben mich angesprochen. Und mittlerweile habe ich hier viele Freunde in allen Jahrgängen gefunden. Aber dennoch meine beste Freundin hier ist die ältere Tochter von meinem Principal. Sie ist auch ein Cheerleader und einfach superlieb. Ich kann mich immer auf sie verlassen und sie ist einfach immer für mich da.

Sodass wars mit meinem kurzen Rückblick und Veränderungen. Ich hoffe meine Familie bereitet sich schon ein bisschen darauf vor mental, dass ich komplett neu wieder komme und wir werden sehen was die nächsten 5 Monate noch so bringen.

Bis dahin viel Liebe
Birte ❤

Das nervt!

Hey ihr Lieböön,

endlich gibts auch mal wieder was von mir und zwar muss ich mich heute mal über ein paar Dinge auslassen, die mich einfach übertrieben nerven! Bitte versteht das nicht falsch, mir geht es super hier, aber es gibt ein Dinge die mir so richtig auf die Nerven gehen.

1. Langsames Internet! Aaahhh, der Horror jedes Teeanagers! Egal ob es an den Schullaptops oder das WLan zu Hause ist es ist echt überall mega langsam! So richtiges Urwald-Internet!

2. Überfüllte Hallways! Du willst einmal in der Pause aufs Klo, suchst deine Freunde oder muss mal mit einem Lehrer reden und du kannst dir sicher sein, dass wenn du nicht 10 Minuten früher losgehst du garaniert zu spät dran bist. Denn überall stehen Leute in der Mitte des Hallways! Und du denkst dir nur so „Last..mich..doch..mal…hier…DURCH! Verdammt nochmal!“ Und wenn du dann jemandem aus Versehen anrempelst wirst du gleich angemotzt!

3. Blöd angestarrt werden nur weil man läuft! Leute ernsthaft? Habt ihr noch nie eine Person gesehen die auch mal ihre Füße bewegt und mal irgendwo hinläuft?

4. Bescheuerte Fragen! Liegt Deutschland in England oder Europa? Nee, in Russland! Sprichst du Deutsch? Nein, in Deutschland sprechen wir chinesisch! Lebst du in Ost- oder West-Deutschland? Google mal bitte Mauerfall 1989! Sind alle Mädchen in Deutschland blond und blauäugig? *Fotos von Freundinnen raushol* Habt ihr iPhones und Internet? Ne, wir machen noch Rauchzeichen -.- Echt die haben mal so keinen Plan von Deutschland und das kann auf die Dauer schon nervig werden.

5. Mein Geschichtslehrer! Notizen, Hausaufgaben und dann noch Vokabeln aufschreiben und 50 Seiten Kapitel in unserem 5XL-Buch lesen und noch 80 Fragen darüber beantworten. Gar kein Ding, ist ja nicht so das ich auch noch andere Sachen zu tun habe außer ihre bescheuerten Hausaufgaben zu machen.

6. Diese Waffengesetze! Die regen sich alle darüber auf was in Paris passiert ist, aber selber immer ne Knarre in der Tasche haben. Ist klar. Oh und außerdem ist vor den Schulen immer ein Schicld „Waffen verboten“. Macht Sinn.

7. Nirgendswo hinkommen ohne meinen Gasteltern auf den Keks zu gehen. Ob es zum shoppen ist oder zu Freunden. Ich muss meine Gasteltern immer fragen kannst du mich hier und dort hinbringen. Ich treffe mich morgen das erste Mal außerhalb der Schule mit einer Freundin.

8. Nie zum ausschlafen kommen! Gaanz schlimm für Leute wie mich. Samstags gehts meistens um 8 zum einkaufen und Sonntags um 9 in die Kirche.

Ok genug aufgeregt. Aber mir gehts jetzt um einiges besser.

Von daher See you soon guys.
XOXO Birte

Probleme jedes Austauschschülers

Deutschland ist doch in England oder? Kannst du fließend deutsch? Das sind nur zwei von vielen verrückten Fragen die mir gestellt wurden. Und die gehören auch mit zu Problemen jedes Austauschschülers um die es gehen wird.

1. Wie ich es schon gesagt habe: bekloppte Fragen! Und nicht zu wenig. Fast jeden den ich kennengelernt hhabe hat mir mindestens eine richtig bescheuerte Frage gestellt.

2. Das super gesunde Essen hier. McDonalds, Wendy’s, Taco Bell. Man fühlt schon förmlich wie man zu nimmt wenn man nur an den nächsten Taco oder Burger denkt.

3. Dann nimmt man sich vor endlich mal mit ner Diät anzufangen, aber man verschiebt sie dann doch immer wieder, denn in Amerika gibt es immer irgendwelche Gelegenheiten oder Anlässe zum futtern.

4. Ständig Pleite sein.

5. Zu viel shoppen gehen, weil alles ja so verdammt günstig sein muss hier.

6. Die deutsche Sprache verlernen, denn man spricht ja nur noch englisch.

7. Total frustriert feststellen, dass die Leiblingsjeans nicht mehr passt. Dank des super gesunden Essens.

8. Pickelalarm! Ich glaube mehr muss ich nicht sagen.

9. Diese ganzen verfluchten Abkürzungen die alle immer benutzen müssen und Stunden brauchen um diese zu kapieren oder besser erstmal zu googeln. Aaaargh!

10. Keine Antwort auf die Frage „What’s up?“ wissen.

11. Total abhängig von mexikanischem Essen werden. Ich liebe Burritos und Tacos und Nacho. Ich brauch dringend Salsarita’s in Deutschland.

Das sind jetzt mal so die typischsten Austauschschüler Probleme. Vielleicht erkennt ihr ja das ein oder andere Problem aus eurem Austauschschüler dasein.